Beitragsbild zu "Das dunkle Geheimnis der Manifestation" zeigt ein abstrahiertes, befremdliches Gesicht sowohl mit männlichen als auch mit weiblichen Gesichtszügen, dessen linke Seite dunkelgrau abgedunkelt ist

Das dunkle Geheimnis der Manifestation

Viel gibt es zu sehen und zu lesen über das Thema Manifestation. Massenhafter Content auf allen Social Media Plattformen, in denen uns erklärt wird, wie wir unser Traumleben erschaffen. Allein durch die Macht unserer Gedanken erschaffen wir unsere Realität. Und wenn es uns nicht gelingt, unser Traumleben zu erschaffen, dann machen wir irgendetwas falsch. Selbstverständlich!

Das Bild zeigt ein abstrahiertes, befremdliches Gesicht, dessen linke Seite dunkelgrau abgedunkelt ist als Symbol der dunklen Seite der Manifestation, die zuerst im Kopf beginnt.

Ich bin ein machtvoller Magier!

Alle meine Ängste
wurden wahr.

© Gabriele S. Müller

Master of Desaster: Alle meine Ängste wurden wahr!

Wenn es uns also nicht gelingt, unsere Wünsche in die Realität zu bringen, allein durch Imagination oder Journaling, dann sind wir entweder nicht konsequent genug oder wir halten zu sehr fest, anstatt loszulassen. Das Loslassen soll ein entscheidener Faktor sein. Manchmal. Manchmal auch nicht. Es kommt halt immer darauf an.

Sind wir trotz unserer Hatnäckigkeit immer noch nicht erfolgreich, ist es dringend erforderlich, unser Unterbewusstsein neu auszurichten, Schnelle Erfolge sind nicht zu erwarten, weil es so träge ist, bis es sich auf neue „Programme“ umgestellt hat. Irgendetwas wird sich schon finden, warum es nicht funktioniert, vor allem, wenn der Proband nicht konsistent genug ist.

Um Abhilfe zu schaffen, gibt es unzählige Workshops, die auf jeden Fall das Traumleben derer manifestieren, die flache Wahrheiten und billige Techniken für viele Euros und Dollars anbieten. Schließlich müssen wir erst einmal lernen, machtvolle Schöpfer und Schöpferinnen unserer Realität zu sein. Das sollten wir uns doch wert sein!

Wirklich?

Leben wir in einer Simulation?

Ist Manifestation unsere eigene Schöpfung?

Um Missverständnissen vorzubeugen: ich „glaube“ sehr wohl daran, dass wir die Schöpfer unserer Realität sind. Und möglicherweise leben wir einer Simulation, in der wir sowohl der Spielende als auch die Spielfigur sind. Ich schließe es nicht aus. Ganz im Gegenteil: es eröffnet tatsächlich unzählige spannende Möglichkeiten. Als Inspiration empfehle ich, in die Arbeit von Donald D. Hoffman einen Blick zu werfen . YouTube ist ebenfalls eine gute Quelle, um sich mit seinen Theorien auseinanderzusetzen. Aber Mr. Hoffman ist nur eine Quelle. Wer tiefer eintauchen möchte, wird finden, was er oder sie sucht. Oder wird gefunden!

Information findet uns, auch wenn wir glauben, dass sie zufällig in unser Bewusstsein tritt. Das Leben ist EINE Synchronizität. Was uns als Abfolge von Zufälligkeiten erscheint, ist nichts anderes als die Manifestation unserer Erwartungen: von Augenblick zu Augenblick!

Vielleicht ist es für den einen oder anderen eine weitere flache Wahrheit. Nun ich versuche nicht, sie zu verkaufen oder gar einen Workshop anzubieten.

Vielleicht sollte ich mal darüber nachdenken?!

Der Motor der Manifestation: unbewusste Angst

Für mich ist es eine Erfahrung. Manchmal eine wunderbare, nicht selten eine erschreckende. Die Bewertungen dieser Erfahrungen sind äußerst subjektiv. Vile Menschen machen ähnliche Erfarungen. Ansonsten würde nicht allzuviel darüber gesprochen. Tatsache ist, wir manifestieren ohne Ende.

Denn so wie wir die Welt betrachten, so spiegelt sie unsere Glaubenssätze wider. Doch der Spiegel ist selektiv, und unsere Augen, unser fokussiertes Bewusstsein, ist es auch. Und damit wir nicht verrückt werden, hat uns die Evolution diese selektive Wahrnehmung geschenkt. Ansonsten wären wir nicht in der Lage, überhapt eine Entscheidung zu treffen. Die Wahrheit ist, wir wissen nicht, das wir es tun, das Manifestieren. Wir wisssenn vor allem nicht, wie wir es tun, und doch tun wir es unaufhörlich. Wir versagen nicht wirklich; wi wählen aus! Die Wahrheit aber ist: Wir sind machtvolle Schöpfer und ich zeige auf, warum das wahr ist.

Letztlich ist es eine Frage der Perspektive. Es ist immer eine Frage der Perspektive!

Nehmen wir an, ich versuche mit aller Macht den „Katastrophenfall“ zu verhindern. Das ist der erste Stein, der die Maschinerie in Gang setzt, um diese, erst einmal nur erdachte „Katastrophe“, sichtbar zu machen. Denn nichts anderes ist Manifestation: Sichtbarwerden oder Sichtbarmachen! ! Um mich von meiner Angst nicht überwältigen zu lassen, verdränge ich sie. Ich schaue sie mir halbherzig an. Vielleicht, Und schiebe sie ab.

Dann trete ich in Aktion, um das Schlimmste abzuwenden. Ich entscheide mich für Dinge, die mir nicht gemäß sind, die nicht meinem wahren Selbst entsprechen. Ich entscheide mich gegen meine Natur und wahren Bedürfnisse und gebe gleichzeitig vor, dies wären meine wahren Bedürfnisse. An diesem Punkt habe ich mich selbst ausgetrickst.

Mein Ratgeber, mein dunkler Ratschläger, ist die Angst, die sich als Vernunft verkleidet. Es begleitet mich stets ein dumpfes Gefühl, ohne zu wissen, dass ich mich geradewegs auf dem Weg zu meiner „Katastrophe“ begeben habe. Diese Dumpfheit sagt mir sehr deutlich, was ich nicht hören will: es ist nicht richtig! Doch ich höre nicht zu, denn ich glaube ja zu wissen, wie ich die Katastrophe verhindern kann. Es gibt etliche Hinweise auf diesem Weg: gesundheitliche Probleme, die Dinge laufen schwer und behäbig, Beziehungen werden zur Herausforderung oder enden, finanzielle Sorgen usw. Alles auf diesem Weg ist eine Herausforderung.

Aber letztendlich wachsen wir doch daran! Oder etwa nicht? Was uns nicht umbringt macht uns stärker. Blöder geht’s kaum noch! Trotzdem gehe ich weiter, immer weiter…

Warum? Weil meine Angst mich antreibt. Sie ist der Motor, die mir Dampf unter dem Hintern macht. Der stinkende Atem verlorenen Vertrauens in mich selbst.

Sand im Getriebe!

Das dunkle Geheimnis der Manifestation offenbart sich

Und plötzlich steht alles still! Der Motor stoppt: Katastrophe! Es ist eingetreten, was ich mit aller Kraft verhindern wollte und der Preis ist hoch. Meine Gesundheit ist ruiniert, mein Bankkonto ausgeschöpft und meine Beziehungen sind den Bach runtergegangen.

Kommt dir das bekannt vor? Du hast mit aller Kraft gegen die Widerstände angekämpft wie Don Quijote gegen Windmühlen? Der Kampf gegen ein Phantom, das sich selbst ermächtig hat. Du warst so mutig und so stark. Du hast dich durchgekämpft. Koste es, was es wolle. Doch hast Du es gewusst, die ganze Zeit. Du hast dir nur selbst nicht geglaubt. Du hast dir selbst nicht über den Weg getraut. Im Geheimen, dunklen, hast du deiner Angst vertraut, die dir ja so vertraut ist, die dich mit ihren Einflüsterungen dazu benutzt hat, sich selbst zu manifestieren.

Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, sich der Angst zu stellen. Das Perfide der Angst liegt in ihrer Wiederholung. Unermüdlich zitiert sie sich selbst und frisst sich über unsere Emotionen einen dicken, fetten Bauch an. Träge und vollgefressen grinst sie uns an und schreit uns triumphierend ins Gesicht „Siehste!“.

Genau!

Sieh doch, was du erschaffen hast:
du hast manifestiert, was du dir die ganze Zeit in deinem Kopf in meisterhafter Präzision ausgemalt hast.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem Meisterwerk!

Das meine ich keineswegs ironisch. Für mich ist es die Erkenntnis, der Gewinn, der in dieser Erfahrung steckt. Wenn ich bisher nicht geglaubt habe, dass ich meine Welt erschaffe, dann wird mir gerade in diesem Augenblick der eingetretenen Katastrophe deutlich aufgezeigt: ich kann. Aber so richtig!. Ich bin eine Meisterin der Schöpferkunst. Die Welt nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten, das ist die Königsdisziplin.

Fazit: Diszipliniere deine Vorstellungen und gebe ihnen die gewünschte Form. Achte darauf, was du dir selbst erzählst und korrigiere umgehend das erschaffene Bild. Schreibe die Geschichte neu.

Die Katastrophe: Weckruf zur Umkehr

Ich verzichte darauf, Techniken anzubieten, wie man am besten seinen Ängsten begegnet. Ich bin keine Psychologin. Ein kleiner Hinweis sei mir jedoch gestattet: ich habe viel aus den Lehren von Carl Gustav Jung gewonnen, insbesondere seine Arbeiten zu Synchronizitäten, Schattenarbeit und Archetypen waren mir gute Begleiter. Denn hier liegt unser „Gold“ vergraben.

Und vielleicht ist ja die nun eingetretene „Katastrophe“ der „wake-up call“. Schließlich bedeutet das aus dem Griechischen hergeleitete Wort „umkehren“ oder „umwenden“, „drehen,“ oder „wenden“. Entlehnt über das lateinische „catastropha“  finden wir die Bedeutung „Vernichtung, Zerstörung“.

Es ist immer eine Frage der Perspektive. Welche Geschichte willst du schreiben?

In diesem Sinne: happy manifesting!


Alle Rechte vorbehalten © 11.01.2024 Gabriele S. Müller


Wenn dir dieses Thema zu dunkel erscheint, und du hättest lieber was fürs Herz dann lies diesen Beitrag: 14 zauberhafte Strophen über die Liebe“


POETRY Letter

poetisch – inspirierend – humorvoll

Bleibe verbunden!

Du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Weitere Infos findest du in der Datenschutzerklärung.
Wir senden keinen Spam!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

de_DEGerman
Powered by TranslatePress